ETS-2 und CO₂ im Straßengüterverkehr: Was Verlader und Frachtführer wissen müssen
ETS-2 wird den CO₂-Gehalt in Kraftstoffen für den Straßenverkehr mit einem Preis versehen, aber nicht an dem Tag, den die meisten erwarten. Der ehrliche Zeitplan für einen Frachtführer: Die Emissionsüberwachung durch die Kraftstofflieferanten begann 2025, und das System wird 2028 vollständig betriebsbereit, wenn die Lieferanten Zertifikate abgeben müssen und die CO₂-Kosten voraussichtlich auf die Dieselpreise durchschlagen. Sie erhalten keine "ETS-2-Rechnung", Sie sehen es an der Zapfsäule. Dieser Artikel erklärt, was das für Verlader und Frachtführer bedeutet und was sich lohnt, jetzt zu tun statt erst 2028.

Inhaltsverzeichnis
- Was ist ETS-2? Ein kurzer Überblick für den Straßentransport
- Warum CO₂-Tracking schon vor 2028 zählt
- Was Verlader tun müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben
- Was Frachtführer tun können, um Kraftstoff- und CO₂-Kosten zu senken
- Wie IMPARGO CO₂-bewusste Transportplanung unterstützt
- Erste Schritte
Was ist ETS-2? Ein kurzer Überblick für den Straßentransport
ETS-2 ist das zweite Emissionshandelssystem der EU und erfasst Kraftstoffe, die im Straßenverkehr und in Gebäuden verwendet werden. Die Abgabe gilt für die Kraftstofflieferanten, nicht direkt für die Frachtführer, aber der Kostenanstieg erreicht Verlader und Frachtführer über höhere Dieselpreise.
Der Zeitplan laut Europäischer Kommission: Die Überwachung und Berichterstattung der Emissionen begann 2025; ETS-2 wird 2028 vollständig betriebsbereit, wenn regulierte Unternehmen bis zum 31. Mai des Folgejahres Zertifikate abgeben. Ein Preisstabilitätsmechanismus soll frühe Schwankungen abfedern.
Europäische Kommission: ETS-2 im Überblick · Richtlinie (EU) 2023/959 (Volltext)
Warum CO₂-Tracking schon vor 2028 zählt
- Die Dieselpreise werden voraussichtlich steigen, sobald die ETS-2-CO₂-Kosten ab 2028 durchschlagen, daher schützt Kraftstoffeffizienz direkt die Marge.
- Viele Verlader verlangen bereits CO₂-Daten pro Transportauftrag, lange bevor der Preis greift.
- Unternehmen mit ESG-Berichtspflichten benötigen schon jetzt klare, nachvollziehbare Emissionsdaten.
Wer sich auf Tabellenkalkulationen verlässt und CO₂ nicht erfasst, riskiert, Ausschreibungen zu verpassen, die Emissionstransparenz verlangen, und für ineffiziente Routen zu viel zu zahlen.
Was Verlader tun müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben
Auch wenn Sie den Kraftstoffaufschlag nicht direkt zahlen, erwarten Ihre Kunden und Stakeholder präzise Emissionsdaten.
Wichtige Maßnahmen für Verlader
- Erfassen Sie Emissionen pro Sendung nach dem Standard ISO 14083.
- Weisen Sie sowohl Well-to-Tank- als auch Tank-to-Wheel-Emissionen aus.
- Sorgen Sie für Transparenz über Subunternehmer und die eigene Flotte hinweg.
Wie IMPARGO CO₂-Emissionen berechnet
Was Frachtführer tun können, um Kraftstoff- und CO₂-Kosten zu senken
Für einen Frachtführer bedeutet CO₂ Kosten: weniger verbrannter Kraftstoff heißt zugleich niedrigere Dieselrechnung und kleinerer CO₂-Fußabdruck, und ab 2028 bewegen sich beide gemeinsam.
- Senken Sie den Kraftstoffverbrauch mit LKW-spezifischer Routenführung.
- Vermeiden Sie Umwege, mautintensive Strecken und Fahrverbote, die zusätzliche Kilometer bringen.
- Gewinnen Sie Aufträge, die Emissionstransparenz verlangen.
Beginnen Sie mit dem LKW-Routenplaner und der Fahrzeugkostenkalkulation.
Wie IMPARGO CO₂-bewusste Transportplanung unterstützt
Ob Sie Transporte als Verlader oder als Frachtführer planen, IMPARGO bietet Ihnen:
- Automatische CO₂-Berechnung für jede geplante Route.
- ISO 14083-konforme Berichte.
- Routenplanung, die Maut, Kraftstoff und Zeit gemeinsam abwägt.
- Vollständige Tourkostenanalyse: Kraftstoff, Löhne, Maut und Emissionen in einer Ansicht.
IMPARGO für Verlader · IMPARGO für Frachtführer
Erste Schritte
Sie müssen nicht bis 2028 warten, um zu profitieren. Wer gegen echten Kraftstoffverbrauch und CO₂ pro Tour plant, senkt schon heute die Kosten und erhält die Emissionsdaten, die Verlader bereits verlangen. Die kostenpflichtigen TMS-Module sind als kostenlose Testphase verfügbar, sodass Sie CO₂-bewusste Routenplanung zuerst an Ihren eigenen Touren testen können.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ETS-2 im Straßengüterverkehr?
ETS-2 ist das zweite Emissionshandelssystem der EU. Es versieht Kraftstoffe für den Straßenverkehr und zum Heizen über die Kraftstofflieferanten mit einem CO₂-Preis; die Überwachung begann 2025 und das System wird 2028 vollständig betriebsbereit.
Sind Verlader von ETS-2 betroffen?
Ja. Auch wenn Verlader die Kraftstoffabgabe nicht direkt zahlen, müssen sie zunehmend CO₂-Emissionen ausweisen, um Kunden- und Regulierungsanforderungen zu erfüllen.
Wie können Frachtführer CO₂- und Kraftstoffkosten senken?
Durch die Planung effizienter, LKW-spezifischer Routen und die vorherige Schätzung von Gesamtkosten und CO₂ pro Tour mit digitalen Planungswerkzeugen.
