Das IMPARGO-Glossar für Transport und Logistik
Finden Sie die Definitionen der wichtigsten Begriffe aus der Transport- und Logistikbranche
Der Diesel-Floater ist ein variabler Dieselzuschlag, mit dem schwankende Kraftstoffkosten fair zwischen Spedition und Auftraggeber ausgeglichen werden. Statt eines festen Transportpreises wird ein Teil des Preises an die Entwicklung des Dieselpreises gekoppelt und auf der Frachtrechnung meist als separater Posten ausgewiesen.
Bei einem festen Preis trägt eine Seite das volle Risiko steigender Spritpreise: Entweder zahlt der Verlader zu viel, oder die Spedition bleibt auf gestiegenen Kosten sitzen. Ein Diesel-Floater verteilt dieses Risiko transparent und ist deshalb vor allem in mittel- bis langfristigen Geschäftsbeziehungen üblich.
Grundlage sind zwei Werte: die Veränderung eines Kraftstoff-Preisindex und der Dieselkostenanteil an den Gesamtkosten (der Anteil der Dieselkosten, zum Beispiel 28 Prozent). Der Zuschlag ergibt sich, indem die Indexveränderung mit diesem Anteil multipliziert wird. Wichtig beim Angebotsvergleich: Alle Anbieter sollten mit demselben Floater rechnen, sonst sind die Preise nicht vergleichbar.
Kraftstoff ist einer der größten Kostenposten je Tour, direkt nach Fracht und Personal. Wer die Stückkosten je Auftrag sauber kalkulieren will, muss den Dieselverbrauch des Fahrzeugs und den aktuellen Dieselpreis kennen.
Im Fleet Module von IMPARGO werden Verbrauchs- und Kostenprofile je Fahrzeug hinterlegt; im Planner Module fließen sie in die Routen- und Kostenberechnung ein, sodass die Tourkosten inklusive Kraftstoff schon vor der Auftragsannahme feststehen.
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