Ab 2026 wird die LKW-Maut Österreich politisch neu justiert: Die Regierung kombiniert eine einmalige Entlastung beim Infrastrukturanteil mit höheren Aufschlägen für CO₂, Luftschadstoffe und Lärm. Für Spediteure, Verlader und Logistikdienstleister bleibt Österreich damit eines der teuersten Transitländer Europas – und die Frage „LKW-Maut Österreich Kosten pro km“ wird noch komplexer.
Wer sich mit lkw maut österreich 2026 beschäftigt, muss die neuen externen Kosten, CO₂-Klassen und Rabatte für emissionsfreie Fahrzeuge verstehen. Betroffen sind nicht nur innerösterreichische Transporte, sondern auch internationale Relationen, für die Maut Österreich, digitale Maut Österreich und Transitgebühren direkt über die Marge entscheiden.
Zusammenfassung
Das österreichische Lkw-Mautsystem im Jahr 2025 kombiniert die GO-Box (GO Maut) für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen, Streckenmauten (Section Toll) auf Alpenrouten wie der Brennerautobahn sowie die CO₂-basierte Bepreisung, die 2024 eingeführt wurde. Die Kosten variieren je nach Achszahl, Emissionsklasse und Fahrzeit – auf dem Brenner verdoppeln Nachtzuschläge (22:00–05:00) teilweise die Preise.
Dieser Leitfaden erklärt die Mautmodelle, aktuellen Tarife und Herausforderungen für Transportunternehmen – und zeigt, wie IMPARGOs Mautrechner, Routenplaner und Analyse-Tools helfen, Kosten zu senken und wettbewerbsfähig zu bleiben.

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Inhaltsverzeichnis
- Warum Österreich die LKW-Maut 2026 reformiert
- Die wichtigsten Änderungen ab 2026
- Digitale Maut Österreich bis 2027
- Österreichs Lkw-Mautsystem 2025
- Mautsysteme erklärt: Vignette, GO-Box, Streckenmaut
- GO-Box Österreich und Mautsätze 2025
- Österreich im Vergleich: Transitkosten & Wettbewerbsfähigkeit
- LKW-Maut Österreich Kosten pro km
- Streckenmaut in Österreich (Übersicht)
- Herausforderungen für Transportunternehmen
- Auswirkungen für Angebote und Routen
- Maut- und CO₂-Berichte für Verlader
- IMPARGO Lösungen: LKW-Maut Österreich berechnen & EU-Routen planen
- FAQ: GO-Box und Lkw-Maut in Österreich
Warum Österreich die LKW-Maut 2026 reformiert
Die Reform der LKW-Maut Österreich 2026 verfolgt zwei zentrale Ziele: mehr Kostentransparenz im Straßengüterverkehr und eine stärkere ökologische Steuerung. Künftig sollen externe Kosten – also Luftverschmutzung, Lärmbelastung und CO₂-Emissionen – deutlicher in der Maut abgebildet werden, statt nur Infrastrukturkosten zu refinanzieren.
Im Fokus steht das Verursacherprinzip: Fahrzeuge mit höheren Emissionen zahlen mehr, moderne und emissionsfreie Lkw werden entlastet. Für die Branche bedeutet das, dass Maut nicht mehr nur ein Fixfaktor ist, sondern zu einem Stellhebel der langfristigen Flotten- und Investitionsstrategie wird – von der Wahl des Antriebs bis zur Einsatzplanung im österreichischen Mautnetz.
Die wichtigsten Änderungen ab 2026
Ab 2026 ändern sich mehrere Kernbestandteile der LKW-Maut Österreich:
- Aussetzung der Valorisierung: Die automatische Inflationsanpassung des Infrastrukturanteils wird einmalig ausgesetzt. Der Infrastruktur-Anteil der Maut Österreich bleibt damit 2026 nominell stabil.
- Neue externe Kosten: Externe Kosten für Luftverschmutzung, Lärm und CO₂ werden stärker eingerechnet und führen zu einer zusätzlichen Belastung von rund 42 Mio. € pro Jahr für den Güterverkehr.
- Rabatt für emissionsfreie Lkw: Der 75 %-Rabatt auf den Infrastrukturanteil für emissionsfreie Lkw > 3,5 t wird bis 2030 verlängert. Das schafft Planungssicherheit für Unternehmen, die ihre Flotten auf alternative Antriebe umstellen.
Da sich einzelne Kostenbestandteile der LKW-Maut Österreich künftig häufiger ändern können (z. B. CO₂-Anteil oder externe Kosten), setzen viele Unternehmen bereits auf digitale Routen- und Mautkalkulation, um ihre Preisgrundlagen laufend aktuell zu halten – statt Tabellen manuell zu pflegen.
Digitale Maut Österreich bis 2027
Parallel zur Lkw-Reform wird auch die digitale Maut Österreich ausgebaut. Die klassische Kleb evignette wird schrittweise abgeschafft – ab Ende 2026 ist die Vignette für Pkw und leichte Fahrzeuge vollständig digital, sodass die Maut ausschließlich per Kennzeichenerfassung im ASFINAG-System entrichtet wird.
Schon heute wird ein Großteil der Jahresvignetten als digitale Vignette gekauft. Ab 2027 ist die digitale Maut Österreich damit Standard: automatische Abrechnung, weniger Fehler bei der Zuordnung und bessere Integrationsmöglichkeiten in Online-Mautlösungen und Routenplaner.
Damit steigt der Nutzen von Systemen, die Mautdaten regelmäßig aktualisieren und direkt in der Planung verwenden – egal ob es um Maut Österreich online, Österreich Maut online oder kombinierte EU-Routen geht.
Österreichs Lkw-Mautsystem 2025
Dieser Abschnitt stellt das österreichische Mautmodell vor, betrieben von ASFINAG, und erklärt die Rolle der CO₂-Bepreisung seit 2024.
Österreich hat eines der komplexesten Mautsysteme Europas. Seit 2024 umfasst die GO-Box-Maut für Lkw (auch GO Maut genannt) zusätzlich CO₂-Emissionsklassen. Damit hängen die Mautkosten nicht nur von Kilometern und Achszahl, sondern auch vom Emissionsstandard ab.
Strecken wie die A13 Brennerautobahn sind besonders teuer – hier können Nachtzuschläge (22:00–05:00) die Preise nahezu verdoppeln. Für Spediteure haben die Mautkosten auf österreichischen Autobahnen einen erheblichen Einfluss auf die Rentabilität.
Mautsysteme erklärt: Vignette, GO-Box, Streckenmaut
Dieser Abschnitt erklärt die drei Mautsysteme in Österreich für unterschiedliche Fahrzeugkategorien.
- Vignette (Maut-Pickerl): Pkw und Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen benötigen eine Vignette. Diese ist auch als digitale Vignette Österreich (E-Vignette) erhältlich.
- GO-Box (Lkw-Maut): Lkw über 3,5 Tonnen zahlen eine streckenabhängige Maut mithilfe des elektronischen Mautgeräts (OBU).
- Streckenmaut: Pauschale Zuschläge für Abschnitte wie die A12 Inntalautobahn, den A9 Bosrucktunnel, den A9 Gleinalmtunnel, den A10 Tauerntunnel, den A11 Karawankentunnel, den S16 Arlbergtunnel sowie die A13 Brennerautobahn. Alle Streckenmaut-Sätze sind netto, exkl. 20 % USt, ausgewiesen.
GO-Box Österreich und Mautsätze 2025
Die folgende Tabelle zeigt die aktuellen GO-Box Österreich (GO-Maut) Tarife für Lkw, basierend auf CO₂-Klasse, Emissionsstandard und Achszahl.
Quelle: ASFINAG GO-Maut 2025 PDF (gültig ab 01.01.2025)
| CO₂-Klasse | Fahrzeugstandard | 2 Achsen (€ / km) | 3 Achsen (€ / km) | 4+ Achsen (€ / km) |
| Klasse 5 – Null-Emission | Null-Emission | €0.0577 | €0.0796 | €0.1179 |
| Klasse 4 – sehr niedrige CO₂-Emission | EURO VI | €0.2336 | €0.3255 | €0.4841 |
| Klasse 3 – niedrige CO₂-Emission | EURO VI | €0.2535 | €0.3529 | €0.5255 |
| Klasse 2 – mittlere CO₂-Emission | EURO VI | €0.2545 | €0.3543 | €0.5275 |
| Klasse 1 – Standard-CO₂ | EURO VI | €0.2566 | €0.3571 | €0.5317 |
| Klasse 1 – höhere CO₂-Emission | EURO V / EEV | €0.2696 | €0.3771 | €0.5577 |
| Klasse 1 – höhere CO₂-Emission | EURO IV | €0.2856 | €0.3951 | €0.5837 |
| Klasse 1 – hohe CO₂-Emission | EURO 0–III | €0.2996 | €0.4161 | €0.6127 |
Alle Tarife in EUR, exkl. 20 % USt.
Anwendungsbeispiel: ROI bei Flottenmodernisierung
Eine Flotte mit 10 EURO-IV-Lkw, die jährlich 100.000 km fährt, zahlt Zehntausende Euro mehr an Maut als eine EURO-VI-Flotte.

Mit dem IMPARGO-Lkw-Mautrechner können Disponent:innen Mautkosten sofort simulieren und so ROI-basierte Flottenentscheidungen treffen.
Österreich im Vergleich: Transitkosten & Wettbewerbsfähigkeit
Trotz der Reform bleibt Österreich eines der teuersten Transitländer Europas. Im Vergleich zeigt sich, wie hoch die Belastung durch die LKW-Maut Österreich ist:
- 50 € Maut reichen in Österreich für rund 94 km,
- in Deutschland für etwa 144 km,
- in Polen für rund 535 km.
Für internationale Korridore – etwa Nord–Süd-Verkehre über die Alpen – wird die Maut Österreich damit zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Spediteure müssen zunehmend entscheiden, ob alternative Routen mit niedrigerer Maut, aber längerer Fahrzeit, im Einzelfall wirtschaftlich sinnvoller sind.
Hier zeigt sich, wie wichtig es ist, verschiedene Routenvarianten auch unter Mautgesichtspunkten zu vergleichen. Viele nutzen dafür digitale Routenplaner, die Mautkosten direkt sichtbar machen – nicht nur für Österreich, sondern für gesamte EU-Relationen.
LKW-Maut Österreich Kosten pro km
Die lkw maut österreich kosten pro km ist kein fixer Wert, sondern hängt von mehreren Parametern ab. Typische Einflussfaktoren sind:
- Emissionsklasse / CO₂-Klasse des Fahrzeugs,
- Achszahl und technisches Gesamtgewicht,
- genutzte Strecke (Standardabschnitte vs. Alpenrouten / Tunnel),
- Tageszeit (z. B. Nachtzuschläge am Brenner).
Die lkw maut österreich pro km ergibt sich somit aus einer Kombination von Strecken- und Fahrzeugparametern: Neben der streckenabhängigen GO-Maut wirken Streckenmauten, Alpenabschnitte und Tunnelgebühren häufig überproportional und können den Durchschnittspreis pro Kilometer deutlich in die Höhe treiben.
Moderne Mautrechner berücksichtigen diese Parameter automatisch und vermeiden Schätzfehler – ein wichtiger Vorteil, wenn Angebote, Frachtpreise oder interne Kalkulationen auf exakten LKW-Maut Österreich Kosten pro km basieren sollen.
Streckenmaut in Österreich – Übersicht
Hinweis: Streckenmauten werden pro Durchfahrt (Pauschalbetrag) verrechnet – separat und zusätzlich zur streckenabhängigen GO-Box-Maut.
Die folgenden Tabellen zeigen die Tarife 2025 (nur Lkw). Quelle: ASFINAG Streckenmaut-Tarife (gültig ab 01.01.2025)
A12 Inntalautobahn (Strecke) — Staatsgrenze Kufstein → Knoten Innsbruck-Amras (75 km)
| CO₂-Klasse | Fahrzeugstandard | 2 Achsen (€ pro Durchfahrt) | 3 Achsen (€ pro Durchfahrt) | 4+ Achsen (€ pro Durchfahrt) |
| Klasse 5 | Null-Emission | €5.37 | €7.41 | €11.04 |
| Klasse 4 | EURO VI | €21.69 | €30.25 | €45.07 |
| Klasse 3 | EURO VI | €23.19 | €32.33 | €48.20 |
| Klasse 2 | EURO VI | €23.25 | €32.44 | €48.35 |
| Klasse 1 | EURO VI | €23.43 | €32.63 | €48.65 |
| Klasse 1 | EURO V / EEV | €24.40 | €34.14 | €50.63 |
| Klasse 1 | EURO IV | €25.61 | €35.49 | €52.57 |
| Klasse 1 | EURO 0–III | €26.67 | €37.09 | €54.76 |
Alle Tarife in EUR, exkl. 20 % USt.
A13 Brenner (Strecke, Tages-/Nacht-Tarife)
Der Brenner ist Österreichs teuerste Lkw-Mautstrecke. Es gibt zwei offizielle Teilabschnitte mit unterschiedlichen Längen sowie Tages-/Nachtpreisen. Nachttarife gelten von 22:00–05:00. Quelle: ASFINAG Streckenmaut-Tarife (gültig ab 01.01.2025)
A13 Brenner — Innsbruck-Amras → Staatsgrenze (35 km)
| CO₂-Klasse | Fahrzeugstandard | 2 Achsen — Tag / Nacht (€ pro Durchfahrt) | 3 Achsen — Tag / Nacht (€ pro Durchfahrt) | 4+ Achsen — Tag (€ pro Durchfahrt) | 4+ Achsen — Nacht (€ pro Durchfahrt) |
| Klasse 5 | Null-Emission | €6.49 | €9.05 | €13.50 | €26.66 |
| Klasse 4 | EURO VI | €26.05 | €36.40 | €54.46 | €107.14 |
| Klasse 3 | EURO VI | €26.77 | €37.39 | €55.96 | €108.65 |
| Klasse 2 | EURO VI | €26.81 | €37.46 | €56.04 | €108.72 |
| Klasse 1 | EURO VI | €26.87 | €37.56 | €56.20 | €108.87 |
| Klasse 1 | EURO V / EEV | €27.36 | €38.28 | €57.12 | €109.81 |
| Klasse 1 | EURO IV | €27.93 | €38.94 | €58.07 | €110.73 |
| Klasse 1 | EURO 0–III | €28.43 | €39.67 | €59.10 | €111.79 |
Alle Tarife in EUR, exkl. 20 % USt.
A13 Brenner — Innsbruck-Wilten → Staatsgrenze (34 km)
| CO₂-Klasse | Fahrzeugstandard | 2 Achsen — Tag / Nacht (€ pro Durchfahrt) | 3 Achsen — Tag / Nacht (€ pro Durchfahrt) | 4+ Achsen — Tag (€ pro Durchfahrt) | 4+ Achsen — Nacht (€ pro Durchfahrt) |
| Klasse 5 | Null-Emission | €6.25 | €8.70 | €12.98 | €25.73 |
| Klasse 4 | EURO VI | €25.05 | €35.02 | €52.39 | €103.44 |
| Klasse 3 | EURO VI | €25.74 | €35.96 | €53.82 | €104.88 |
| Klasse 2 | EURO VI | €25.78 | €36.03 | €53.90 | €104.96 |
| Klasse 1 | EURO VI | €25.85 | €36.12 | €54.05 | €105.09 |
| Klasse 1 | EURO V / EEV | €26.31 | €36.81 | €54.93 | €105.99 |
| Klasse 1 | EURO IV | €26.86 | €37.44 | €55.84 | €106.88 |
| Klasse 1 | EURO 0–III | €27.33 | €38.14 | €56.83 | €107.90 |
Alle Tarife in EUR, exkl. 20 % USt.
Use Case: Grenzüberschreitende Kalkulation
Eine Disposition von Wien → Verona muss die Brenner-Nachttarife einkalkulieren. Ein Lkw mit 4+ Achsen und EURO III zahlt nachts über 100 € pro Durchfahrt auf den oben genannten Brenner-Abschnitten.

Mit dem IMPARGO Online-Lkw-Routenplaner können Disponent:innen Abfahrten am Tag vs. in der Nacht vergleichen.
Alpentunnel (pro Durchfahrt): A9 Bosruck (10 km), A9 Gleinalm (25 km), A10 Tauern (47 km), A11 Karawanken (10 km), S16 Arlberg (16 km)
Jeder Abschnitt hat sein eigenes Pauschalniveau — sie sind nicht identisch mit der A12. Lkw-Tarife je Tunnel siehe unten.
A9 Bosruck-Tunnel — Spital/Pyhrn → Ardning (10 km)
| CO₂-Klasse | Fahrzeugstandard | 2 Achsen (€ pro Durchfahrt) | 3 Achsen (€ pro Durchfahrt) | 4+ Achsen (€ pro Durchfahrt) |
| Klasse 5 | Null-Emission | €1.27 | €1.76 | €2.63 |
| Klasse 4 | EURO VI | €5.10 | €7.13 | €10.65 |
| Klasse 3 | EURO VI | €5.30 | €7.41 | €11.07 |
| Klasse 2 | EURO VI | €5.31 | €7.42 | €11.09 |
| Klasse 1 | EURO VI | €5.34 | €7.45 | €11.13 |
| Klasse 1 | EURO V / EEV | €5.47 | €7.65 | €11.39 |
| Klasse 1 | EURO IV | €5.63 | €7.83 | €11.66 |
| Klasse 1 | EURO 0–III | €5.77 | €8.04 | €11.95 |
Alle Tarife in EUR, exkl. 20 % USt.
A9 Gleinalm-Tunnel — St. Michael → Übelbach (25 km)
| CO₂-Klasse | Fahrzeugstandard | 2 Achsen (€ pro Durchfahrt) | 3 Achsen (€ pro Durchfahrt) | 4+ Achsen (€ pro Durchfahrt) |
| Klasse 5 | Null-Emission | €3.09 | €4.30 | €6.41 |
| Klasse 4 | EURO VI | €12.43 | €17.37 | €25.95 |
| Klasse 3 | EURO VI | €12.92 | €18.04 | €26.96 |
| Klasse 2 | EURO VI | €12.94 | €18.07 | €27.01 |
| Klasse 1 | EURO VI | €13.00 | €18.14 | €27.12 |
| Klasse 1 | EURO V / EEV | €13.31 | €18.63 | €27.75 |
| Klasse 1 | EURO IV | €13.71 | €19.07 | €28.39 |
| Klasse 1 | EURO 0–III | €14.05 | €19.59 | €29.10 |
Alle Tarife in EUR, exkl. 20 % USt.
A10 Tauerntunnel — Flachau → Rennweg (47 km)
| CO₂-Klasse | Fahrzeugstandard | 2 Achsen (€ pro Durchfahrt) | 3 Achsen (€ pro Durchfahrt) | 4+ Achsen (€ pro Durchfahrt) |
| Klasse 5 | Null-Emission | €5.43 | €7.55 | €11.25 |
| Klasse 4 | EURO VI | €21.87 | €30.55 | €45.63 |
| Klasse 3 | EURO VI | €22.79 | €31.83 | €47.55 |
| Klasse 2 | EURO VI | €22.84 | €31.88 | €47.64 |
| Klasse 1 | EURO VI | €22.94 | €32.02 | €47.84 |
| Klasse 1 | EURO V / EEV | €23.55 | €32.95 | €49.05 |
| Klasse 1 | EURO IV | €24.29 | €33.79 | €50.25 |
| Klasse 1 | EURO 0–III | €24.95 | €34.77 | €51.61 |
Alle Tarife in EUR, exkl. 20 % USt.
A11 Karawankentunnel — St. Jakob/Rosental → Staatsgrenze (10 km)
| CO₂-Klasse | Fahrzeugstandard | 2 Achsen (€ pro Durchfahrt) | 3 Achsen (€ pro Durchfahrt) | 4+ Achsen (€ pro Durchfahrt) |
| Klasse 5 | Null-Emission | €2.39 | €3.33 | €4.98 |
| Klasse 4 | EURO VI | €9.58 | €13.40 | €20.05 |
| Klasse 3 | EURO VI | €9.77 | €13.66 | €20.45 |
| Klasse 2 | EURO VI | €9.78 | €13.68 | €20.47 |
| Klasse 1 | EURO VI | €9.80 | €13.70 | €20.51 |
| Klasse 1 | EURO V / EEV | €9.93 | €13.90 | €20.77 |
| Klasse 1 | EURO IV | €10.08 | €14.07 | €21.02 |
| Klasse 1 | EURO 0–III | €10.22 | €14.28 | €21.30 |
Alle Tarife in EUR, exkl. 20 % USt.
S16 Arlberg-Tunnel — St. Anton am Arlberg → Langen am Arlberg (16 km)
| CO₂-Klasse | Fahrzeugstandard | 2 Achsen (€ pro Durchfahrt) | 3 Achsen (€ pro Durchfahrt) | 4+ Achsen (€ pro Durchfahrt) |
| Klasse 5 | Null-Emission | €2.38 | €3.32 | €4.95 |
| Klasse 4 | EURO VI | €9.58 | €13.39 | €20.01 |
| Klasse 3 | EURO VI | €9.90 | €13.83 | €20.68 |
| Klasse 2 | EURO VI | €9.91 | €13.85 | €20.71 |
| Klasse 1 | EURO VI | €9.95 | €13.89 | €20.78 |
| Klasse 1 | EURO V / EEV | €10.16 | €14.21 | €21.19 |
| Klasse 1 | EURO IV | €10.41 | €14.50 | €21.61 |
| Klasse 1 | EURO 0–III | €10.64 | €14.84 | €22.08 |
Alle Tarife in EUR, exkl. 20 % USt.
Herausforderungen für Lkw-Betreiber
Dieser Abschnitt skizziert die wichtigsten Kosten- und Compliance-Herausforderungen für Transportunternehmen im österreichischen Mautnetz.
- Ältere Flotten (EURO 0–IV) zahlen deutlich höhere Mauten.
- Achszuschläge erhöhen die Kosten spürbar.
- Brenner-Nachttarife (22:00–05:00) verdoppeln die Preise nahezu.
- Routenabweichungen führen zu unerwarteten Mautkosten.
- Verlader verlangen Maut- und CO₂-Aufschlüsselungen auf Rechnungen.
- Die manuelle Nutzung des ASFINAG Mautkalkulators ist zeitaufwendig.
Auswirkungen für Angebote und Routen
Für Spediteure und Verlader bedeutet die Reform, dass Angebots- und Preisgestaltung die Mautanteile künftig noch sauberer abbilden muss. Wer Maut in Österreich, Deutschland oder anderen Transitländern unterschätzt, riskiert Margenverluste oder Nachkalkulationen.
In der Routenplanung stehen sich meist drei Optionen gegenüber:
- schnellste Route (Zeit im Fokus),
- günstigste Route (Gesamtkosten inkl. Maut),
- mautoptimierte Route (bewusster Tausch Zeit vs. Mautkosten).
Diese Entscheidungen wirken direkt auf ETA, Zeitfensterplanung und Fahrpersonaldisposition. Viele Unternehmen nutzen dafür IMPARGO, weil dort Mautberechnung und Routenplanung in einem Schritt zusammenlaufen – ohne nachträgliche manuelle Kalkulation in Excel oder externen Mauttools.
Maut- und CO₂-Reporting für Verlader
Verlader erwarten zunehmend Transparenz bei Kosten und Nachhaltigkeit. Dieser Abschnitt zeigt, wie sich Maut- und Emissionsberichte automatisieren lassen.

Mit dem IMPARGO Analytics-Dashboard können Disponent:innen Maut- und CO₂-Berichte je Fahrzeug, Tour oder Auftrag in Sekunden erzeugen. Das erleichtert Compliance und stärkt das Vertrauen der Kund:innen.
IMPARGO Lösungen: LKW-Maut Österreich berechnen & EU-Routen planen
Die Reform der LKW-Maut Österreich 2026 zeigt: Tarife, CO₂-Komponenten und externe Kosten werden sich auch in Zukunft regelmäßig ändern. Mit den digitalen Tools von IMPARGO können Transportunternehmen solche Anpassungen auffangen, ohne ihre Arbeitsweise komplett umzustellen.
Europaweiter Lkw-Mautrechner
Der IMPARGO Lkw-Mautrechner hilft, die LKW-Maut Österreich zu berechnen und gleichzeitig Mautkosten in ganz Europa zu kalkulieren – ideal für Speditionen, Frachtführer und Logistikdienstleister.
- Maut berechnen Österreich, Deutschland, Frankreich, Polen, Italien und weitere Länder
- Berücksichtigung aller europäischen Mautstraßen inklusive Brücken- und Tunnelgebühren
- Regelmäßige Updates der Maut- und Vignetten-Tarife für präzise Kostenvorhersagen
- Fahrzeugspezifische Parameter: Achszahl, Gewicht, Emissions- / CO₂-Klasse, Gefahrgut (ADR) u. a.
- Exakte Mautprognosen als Basis für angebotene Frachtpreise und HGV-Route Planning
Routenplaner mit Maut-Optimierung für Österreich
Als Routenplaner Maut Österreich bietet IMPARGO drei Routing-Modi:
- kostenoptimierte Route
- mautkosten-optimierte Route
- schnellste Route
Zusätzlich gibt es einen „Maut vermeiden“-Modus, mit dem sich gezielt mautfreie oder mautreduzierte Alternativen planen lassen – hilfreich, wenn bestimmte Länder oder Abschnitte (z. B. teure Alpenrouten) aus Kostengründen umfahren werden sollen.
- „Maut vermeiden“ aktivieren, um Gebühren zu minimieren
- schnellste vs. günstigste Route direkt vergleichen
- intelligente Umleitung zur Reduktion von Mautkosten
- Route als PDF exportieren oder direkt in der IMPARGO DriverApp nutzen
Detaillierte Mautkosten & Massenberechnung
Der IMPARGO Mautrechner liefert eine detaillierte Mautkostenübersicht – getrennt nach Land und Mautbetreiber, inklusive Vignetten, Brücken-/Tunnelgebühren und Autobahnmaut. Preise können mit oder ohne Mehrwertsteuer angezeigt werden, um die Kostenkontrolle zu erleichtern.
- Häufig aktualisierte Maut- und Vignetten-Tarife für Österreich und Europa
- Auswertung nach Land, Betreiber, tolled vs. tollfreie Kilometer
- Transparente Anzeige von Preisen inkl. und exkl. USt.
Innerhalb des IMPARGO Lkw-Mautrechners lassen sich zudem mehrere Routen auf einmal kalkulieren. Über eine Excel- oder CSV-Vorlage können umfangreiche Datensätze importiert, fahrzeugspezifische Parameter angewendet und kosteneffiziente Alternativen identifiziert werden – inklusive Export der Ergebnisse für weitere Analysen.
- Automatisierte Mautberechnung für große Routensätze
- Einfache Uploads via Excel/CSV
- Fahrzeugprofile: Achsen, Gewicht, Emissionsklasse, ADR usw.
- Übersichtliche Darstellung von Einsparpotenzialen
IMPARGO als einfache Lösung im Überblick
Die Tabelle unten vergleicht Österreichs Maut-Herausforderungen mit den passenden IMPARGO-Tools.
| Herausforderung | Auswirkung auf Carrier | IMPARGO-Lösung |
| Hohe Mauten für ältere Flotten | Tausende € Mehrkosten pro Jahr | IMPARGO Mautrechner zeigt Einsparpotenziale |
| Brenner-Nachttarife | Preise verdoppeln sich nach 22:00 | IMPARGO Routenplaner vergleicht Tag/Nacht |
| Preisdruck | Risiko von Unterkalkulation | Der IMPARGO- Kostenrechner für Lkw basiert auf realen Kosten. |
| Transparenz für Verlader | Manuelles Reporting ist langsam | IMPARGO Analytics automatisiert Berichte |
| Routenabweichungen | Zusätzliche Mauten, Verzögerungen | IMPARGO DriverApp warnt in Echtzeit |
| Mehrstopp-Sendungen | Doppelte Mautkosten | IMPARGO Tour-Optimierung optimiert Fahrten |
FAQ: Austria GO-Box und Mautstraßen
Knappe Antworten auf häufige Fragen zum österreichischen Mautsystem.
Was ist die GO-Box Austria?
Die GO-Box Austria (auch GO-Maut) ist das elektronische Mautgerät (OBU) für alle Lkw über 3,5 Tonnen. Quelle: ASFINAG GO-Maut 2025
Wie hoch ist die Brenner-Maut 2025?
Der Brenner besteht aus zwei Abschnitten: Innsbruck-Amras → Grenze (35 km) und Innsbruck-Wilten → Grenze (34 km), jeweils mit Tag/Nacht-Tarifen und höheren Nachtsurchargen (22:00–05:00). Siehe Tabellen oben. Quelle: ASFINAG Streckenmaut 2025
Was ist der ASFINAG Mautkalkulator?
Der ASFINAG Mautkalkulator ist der offizielle Rechner. Der IMPARGO Mautrechner liefert Ergebnisse sofort – ohne manuelle Eingabe.
Ersetzt die Streckenmaut die GO-Box-Maut?
Nein. Die Streckenmaut ist ein pauschaler Betrag pro Durchfahrt zusätzlich zur GO-Box-Maut. (Tarife exkl. 20 % USt.)
Sind die Streckenmaut-Beträge in allen Tunneln gleich?
Nein. Jeder Abschnitt (A12, A9 Bosruck/Gleinalm, A10, A11, S16) hat sein eigenes Preisniveau. Siehe Tabellen oben.
Sind CO₂-Emissionen Teil der österreichischen Lkw-Maut?
Ja. Seit 2024 sind CO₂-Klassen enthalten. Sauberere Lkw zahlen weniger. Quelle: ASFINAG GO-Maut 2025
Was ist die digitale Vignette (E-Vignette)?
Pkw und Transporter unter 3,5 Tonnen benötigen eine digitale Vignette (E-Vignette). Lkw müssen die GO-Box verwenden.
Gibt es einen europäischen Mautrechner?
Ja. Der IMPARGO Routenplaner funktioniert als europäischer Mautrechner – u. a. für Österreich, Deutschland und Italien.

