Google Maps für Lkw: Was 10.000 Touren zeigen und was Disponenten stattdessen nutzen
Kann man Google Maps für Lkw einstellen? Nein. Google Maps hat keinen Lkw-Modus. Es kennt kein Gewicht, keine Brückenhöhe, kein Durchfahrverbot, kein Lkw-Tempo und keine Lenkzeiten. Es rechnet immer die Pkw-Route. Für Lkw brauchen Sie einen Lkw-Routenplaner mit Fahrzeugprofil.
Das sagen alle Anbieter. Wir haben es gemessen.
Sie wollen die legale Lkw-Route sofort sehen? LKW Routenplaner kostenlos testen.
Was 10.000 echte Touren zeigen
Wir haben 10.000 echte Touren doppelt gerechnet: einmal als legale 40-Tonner-Route, einmal als Google-Pkw-Route. Gleicher Start, gleiches Ziel. Das Ergebnis:
Alle Details, Methodik, Grafiken, Aufschlüsselung nach Nah-, Mittel- und Fernverkehr, echte Beispieltouren, stehen in der vollständigen Studie: 10.000 Lkw-Routen vs. Google Maps.
Warum Google beim Lkw danebenliegt
1. Google plant Straßen, die Ihr Lkw nicht fahren darf. Brücken, Gewichtslimits, Durchfahrverbote. Ein echtes Beispiel aus der Studie: Google sagt 15,9 km, der Lkw braucht 41,7 km, weil die Rheinquerung für 40 Tonnen gesperrt ist. Wer mit Google-Kilometern anbietet, zahlt drauf.
2. Google rechnet mit Pkw-Tempo und lässt sich nicht auf Lkw-Geschwindigkeit einstellen. Ein 40-Tonner fährt 80-90 km/h und braucht real rund 1 Std. 17 Min. pro 100 km im Fernverkehr. Google rechnet mit einer Stunde. Auf 700 km sind das über 2 Stunden Unterschied. Jede Ankunftszeit ist zu optimistisch.
3. Google kennt keine Lenkzeiten. Eine echte Tour aus der Studie: Google sagt 7 Std. 49, das wirkt im 9-Stunden-Lenktag völlig unkritisch. Real braucht der Lkw 9 Std. 51, über der regulären Tageslenkzeit, legal nur an einem der zwei pro Woche erlaubten 10-Stunden-Tage, mit 9 Minuten Puffer. Wer nach der Google-Zeit plant, unterschätzt das Lenkzeit-Risiko systematisch. Eine Baustelle, und aus dem Zeitfenster wird Standgeld.
Was das kostet
Im Transport bleiben 1 bis 3 % Gewinn, in guten Ausnahmefällen bis 5 %. Die Kosten pro Tour sind fix. Jedes Prozent, das in der Kalkulation fehlt, fehlt beim Gewinn.
Dazu kommt die Mechanik Ihres Preises: Kilometer mal Erfahrungssatz, je Segment ein Satz, mit Puffer, Leerkilometern und Ladezeiten eingepreist. Der ist im Durchschnitt gut. Aber keine Tour ist der Durchschnitt: Selbst der perfekte Satz wird von jeder 3. Ferntour gerissen, und die Tour darüber kostet echtes Geld (Standgeld, geplatzter Slot), die Tour darunter spart fast nichts. Über- und Unterdeckung gleichen sich in Euro nicht aus. Und die Kilometer im Preis kommen oft aus Google: Ein unerkannter Umweg fehlt eins zu eins. 22 % mehr Kilometer sind 22 % des Frachtpreises.
Ein Beispiel mit runden Zahlen: Tour für 1.000 € verkauft, 2 % Marge = 20 € Gewinn. Liegen Sie nur 0,5 % daneben (5 €), ist ein Viertel des Gewinns weg. Gemessen haben wir mehr: Ein einziger unerkannter Mittelstrecken-Umweg (rund 30 unbezahlte Kilometer plus eine halbe Stunde Fahrerzeit) frisst schnell einen ganzen Tagesgewinn. Und ein geplatztes Zeitfenster (150-300 € Gesamtschaden: Standgeld nach § 412 HGB plus Folgekosten) löscht den Gewinn von fünf bis zehn Touren.
Ab wann rechnet sich ein Lkw-Routenplaner?
Der Professional-Plan von IMPARGO (Lkw-Routen, Maut- und Fahrzeugkostenberechnung) kostet 34,90 € im Monat (jährlich abgerechnet; monatlich 44,90 €). Der Basic-Plan ist kostenlos, mit begrenztem Routen- und Mautumfang.
Die Rechnung ist kurz und konservativ: Ein gehaltenes Zeitfenster spart 150-300 €, das allein zahlt das Abo für vier bis acht Monate. Jeder vermiedene Umweg rettet obendrauf schnell einen Tagesgewinn. Ein gehaltenes Zeitfenster im Quartal, und der Planer ist bezahlt. Alles darüber ist Marge. Den Wert der verlässlichen Zusage (ETA und legale Schicht) gibt es dazu.
Ein gehaltenes Zeitfenster zahlt den Planner. Rechnen Sie gratis nach.
Wofür Google Maps trotzdem gut ist
Kostenlos, starke Adresssuche, Street View für Einfahrt und Hof. Für den Pkw und den ersten Blick aufs Gelände: prima. Nur nicht für die zwei Zahlen, auf denen Ihr Geld steht: Lkw-Kilometer und Lkw-Stunden.
Die Alternative: Lkw-Routenplaner mit Fahrzeugprofil
Ein LKW Routenplaner liefert genau diese zwei Zahlen:
Echte Lkw-Kilometer. Der Planer kennt Ihr Fahrzeug: Gewicht, Höhe, Länge. Er plant nur Straßen, die Ihr Lkw fahren darf. Keine überraschende Brücke. Kein Bußgeld. Angebote, die halten.
Echte Lkw-Stunden. Lkw-Tempo statt Pkw-Tempo. Und: IMPARGO plant Lenk- und Ruhezeiten gleich mit. Pausen stecken in Route und Ankunftszeit. Sie sehen vor der Vergabe, ob die Tour legal in die Schicht passt, und wann der Lkw wirklich ankommt.
Echte Maut. Ein 40-Tonner zahlt rund 35 Cent Maut pro Kilometer, je nach Route und Emissionsklasse. Das ist ein Vielfaches üblicher Margen. Ohne Maut je Route ist jede €/km-Kalkulation Schätzung. Ein Lkw-Routenplaner mit Mautrechner legt sie direkt auf Route und Kosten.
Route, Maut, Kosten, CO₂ in Sekunden, und per Klick senden Sie die LKW-gerechte Route an Ihren Fahrer über die DriverApp mit integrierter LKW-Navigation: Die geplante Route ist die gefahrene Route.
Google Maps vs. Lkw-Routenplaner im Überblick
Häufige Fragen
Kann man Google Maps auf Lkw umstellen?
Nein. Google Maps hat keinen Lkw-Modus und lässt sich nicht auf Lkw-Maße, -Gewicht oder -Tempo umstellen. Für legale Lkw-Routen brauchen Sie einen Lkw-Routenplaner mit Fahrzeugprofil.
Gibt es Google Maps für Lkw kostenlos?
Ein echtes Google Maps für Lkw gibt es nicht. Kostenlose Lkw-Routenplanung bietet aber der Basic-Plan von IMPARGO mit begrenztem Umfang.
Hat Google Maps einen Lkw-Modus?
Nein. Nur Pkw, Fahrrad, ÖPNV und zu Fuß. Lkw-Maße, Gewichte und Durchfahrverbote fehlen.
Ist Google Maps für Lkw verboten?
Nein. Aber für Beschränkungen haftet der Fahrer, und Google zeigt sie nicht an.
Berechnet Google Maps die Lkw-Maut?
Nein. Ein Lkw-Routenplaner mit Mautrechner rechnet die Maut je Fahrzeugklasse direkt in die Kosten.
Was kostet ein Lkw-Routenplaner?
Der Basic-Plan von IMPARGO ist kostenlos (begrenzter Umfang). Professional mit voller Lkw-Routen-, Maut- und Kostenberechnung: 34,90 €/Monat jährlich (44,90 € monatlich). Kostenlos testen →
Ab wann lohnt sich ein Lkw-Routenplaner?
Konservativ gerechnet ab einem gehaltenen Zeitfenster pro Quartal: Es spart 150-300 € an Standgeld und Folgekosten und zahlt damit den Planer für Monate. Jeder vermiedene Umweg (im Nahverkehr ist jede 10. Route unter 50 km betroffen) kommt obendrauf, ebenso die verlässliche Ankunftszeit als Zusage an den Kunden. Gratis ausprobieren →
Warum gibt es keinen Lkw-Modus in Google Maps?
Google Maps ist ein Verbraucherprodukt für Pkw. Fahrzeugprofile (Gewicht, Höhe, Länge), Lkw-Sperrungen und Lenkzeiten sind nicht hinterlegt, auch nicht in der kostenpflichtigen Google-Routes-API. Lkw-Routing erfordert eigene Restriktionsdaten je Straße.
Kann ein Lkw-Routenplaner Lenk- und Ruhezeiten planen?
Ja. IMPARGO plant Lenk- und Ruhezeiten direkt in Route und Ankunftszeit ein. Google Maps kennt Lenkzeiten nicht.
Kostenlos testen, kein Risiko. Testzugang starten
Zahlenbasis: eigene Datenstudie mit 10.000 zufällig gezogenen 40t-Touren, IMPARGO-Lkw-Routing vs. Google-Maps-Pkw-Route für identische Start-/Zielpunkte. Vollständige Methodik und alle Auswertungen in der Studie.
