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Disposition (Spedition) - Bedeutung und Aufgaben

Gerhard Hänel
Gerhard Hänel25.11.2019 7 min

Inhalt

  1. Was bedeutet Disposition (Spedition)?
  2. Welche Aufgaben gibt es in der Disposition (Spedition)?
  3. Was ist die Abgrenzung zur Disposition in der Industrie?
  4. Welche Software wird in der Disposition benutzt?

Was bedeutet Disposition (Spedition)?

Die Disposition im Transportgewerbe ist eine Abteilung, die sich maßgeblich um die termin- und bedarfsgerechte Koordinierung von Ressourcen (z.B. Personal, LKWs, Trailer, etc.) nach in der Regel fest definierten Geschäftsprozessen kümmert. Den für die Koordination Verantwortlichen in Speditionen nennt man LKW Disponenten. Die Entscheidung eine Ressource zu koordinieren bzw. zur Verfügung zu stellen (z.B. Frachtraum zu verkaufen) endet in einem Transportauftrag.

Welche Aufgaben gibt es in der Disposition (Spedition)?

Im Speditionsgewerbe kümmert sich die Disposition oft um die komplette Auftragsabwicklung – von der Angebotserstellung über den Dispositionsplan bis zur Rechnungsstellung. Je nach Größe des Unternehmens unterscheidet sich jedoch das Aufgabenspektrum der Disposition. Je größer das Unternehmen ist, desto eingeschränkter werden die Aufgabenbereiche in der Regel jedoch. Z.B. übernimmt die Buchhaltung in größeren Unternehmen die Rechnungsstellung.

Zu den wichtigste Aufgabenbereichen der Disposition zählen:

  • Kundenakquise
  • Angebotserstellung (inkl. Auftragsbestätigung)
  • Planung und Koordination der LKW
  • Kostenkalkulation
  • Einkauf von Frachtraum über Partnernetzwerke
  • Überwachung der Transporte
  • Notfallmanagement
  • Zollabwicklung

Die Aufgaben der Disposition beinhalten die Annahme von Aufträgen sowie die Angebotslegung. Anschließend ist der Disponent für die Planung und die Einteilung der Aufträge verantwortlich. Die Planung beinhaltet die Organisation und Koordination der Ressourcen, wie z.B. des Fuhrparks und des Personals sowie die Kalkulation der Kosten der Aufträge. Zudem müssen die Transporte entsprechend der Vereinbarungen aus dem Speditionsvertrag sowie unter Beachtung der Verkehrsregeln korrekt und zeitgerecht geplant werden. Der Disponent benötigt dafür Fachwissen zu den Transportfahrzeugen sowie den aktuellen Vorschriften. Als Teil des Planungsprozesses muss die Disposition die Kosten im Blick behalten und diese entsprechend gering halten. Im Sinne der Auslastungsoptimierung der LKW bzw. um Kosten zu vermeiden, versucht die Disposition Leerfahrten zu vermeiden. Die Disposition versucht hier also maßgeblich Zu- und Rückladungen aus Partnernetzwerken, Frachtenbörsen oder direkten Kunden zu akquirieren. Der Disponent ist auch für die Verwaltung der rechtlichen Aspekte wie beispielsweise des Zolls zuständig, daher ist die Vorbereitung von Zolldokumenten und die Erstellung der Lieferscheine Teil seines Aufgabenbereiches. Weitere Aufgaben des Disponenten sind die Kontrolle der Fahreraufzeichnungen, Verwaltung und Kontrolle der Fahrzeugflotte sowie Dokumentation im IT-System. Disponenten sind zudem bestrebt Informationen zur Abrechnung und Qualitätssicherung der erbrachten Leistungen zu sammeln.

Der Disponent ist somit einer der abwechslungsreichsten Berufe in der Transportlogistik. Das Berufsbild stellt hohe Anforderungen an Eigeninitiative und Eigenverantwortung. Ein Disponent hat somit einen großen Einfluss auf die Profitabilität eines Transportunternehmens, da er die Aufgaben eines Einkäufers, Verkäufers als auch Koordinators übernimmt. Durch das hohe Maß an Verantwortung ist der Disponent oft am Gewinn des Unternehmens beteiligt.

Was ist die Abgrenzung zur Disposition in der Industrie?

In der Industrie hat die Disposition in der Regel maßgeblich das Nachfragemanagement zur Aufgabe, welches entweder bedarfsgesteuert oder verbrauchsgesteuert sein kann.

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Welche Software wird in der Disposition benutzt?

In der Disposition wird eine Vielzahl von Softwarelösungen verwendet, um die Produktivität und die Effizienz der Disponenten zu steigern und die Qualität der Arbeit zu erhöhen. Die CargoApps-Plattform beispielsweise hilft dem Disponenten bei der Planung der Routen sowie bei der anschließenden Verteilung der Aufträge an die Fahrer und die Überwachung des Transportes.